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Mein Einstieg an der Börse: Wie alles begann

Es war ein warmer Sommernachmittag. Ich lag auf der Wiese in unserem Garten, die Sonne schien, und mein Herz schlug schneller als sonst.
Wochenlang hatte ich recherchiert, überlegt, gezweifelt und mich dann doch entschieden.
Und nun war der Moment gekommen: Mein erster Aktienkauf. Ich war etwa 15 oder 16 Jahre alt, als ich das erste Mal auf „Kaufen“ drückte.
Es war super aufregend, alles neu und führte mich auf einen Weg, der mich bis heute begleitet.

Warum ich mich für die Börse entschieden habe

Mein Vater hatte mir früh den Gedanken des passiven Einkommens nahegebracht. Die Idee, dass Geld für mich arbeiten kann, fand ich faszinierend. Doch Immobilien? Die schienen mir damals viel zu komplex, zu statisch und weit entfernt. Zudem wollte ich nicht mit 18 Jahren vor einem Banker sitzen und blind Verträge unterschreiben, deren Inhalte ich nicht verstand.
Ich wollte vorbereitet sein, selbstbestimmt Entscheidungen treffen und sagen können:

„Ich bin gut aufgestellt und weiß, was ich tue. Vielen Dank!“

Die ersten Schritte: Lernen durch Erfahrung

Mein Weg begann mit einem Demokonto, in dem ich erste Erfahrungen sammelte, Strategien testete und die Mechanismen der Börse verstand. Parallel dazu investierte ich mit kleinem Geld in ETFs und erste Aktien. Ich wollte nicht nur Theorie pauken, sondern echtes Gefühl für den Markt entwickeln.

Mit 18 wartete ich gespannt auf den Anruf meines Bankberaters. Doch er kam nicht. Erst vier bis fünf Jahre später klingelte das Telefon und ich freute mich auf den Termin. Endlich…

Das Gespräch mit dem Bankberater

Der Mann, der mir gegenübersaß, war mir sympathisch, Mitte 30 und Vater eines Sohnes. Wir sprachen über den Kapitalmarkt, verschiedene Anlagestrategien und Risiken. Er interessierte sich sehr für Optionen und stellte mir viele Fragen. Dann stellte ich ihm eine entscheidende Frage:

„Haben Sie das, was Sie mir anbieten würden, auch für Ihren Sohn angelegt?“

Es wurde still. Sein Gesicht wurde rot. Und dann wusste ich: Ich war auf dem richtigen Weg. Zum Ende des Gesprächs reichte er mir die Hand und sagte:

„Frau Rick, ich denke, Sie machen schon Vieles richtig, machen Sie weiter so. Falls Sie doch Unterstützung wünschen, hier ist meine Karte. Melden Sie sich gern bei mir. Es war mir eine Freude!“

Warum finanzielle Bildung so wichtig ist

Neulich las ich in Psychologie des Geldes von Morgan Housel folgenden Satz:

„Zwei Themen betreffen jeden, ob sie uns interessieren oder nicht: Geld und Gesundheit.“

Und ja, dem stimme ich vollkommen zu. Immerhin lautet auch unser Unternehmens-Motto: Fit und Vermögend 🙂

Die Frage ist, möchte ich proaktiv handeln, sprich auf Prävention achten und den Zinses-Zins Effekt für mich nutzen oder möchte ich später reagieren, wenn es darum geht wieder auf die Beine zu kommen.

Viele Menschen verlassen sich blind auf Berater oder Banken. Doch es ist entscheidend, wenigstens die Grundlagen zu verstehen.
Folgende Fragen sind wichtig: Welche Einnahmen und Ausgaben habe ich?
Wie viel Geld benötige ich im Monat?
Habe ich genug Geld zurück gelegt?
Wie finanziere ich meine Rente?
Besonders in Krisenzeiten, wenn Emotionen die Oberhand gewinnen, ist Wissen die beste Absicherung. Natürlich gibt es viele gute Banker, die nicht nur auf ihre Provision aus sind. Doch langfristig erfolgreich investieren bedeutet, Verantwortung für die eigenen Finanzen zu übernehmen.

Mein Fazit

Heute bin ich froh, dass ich früh angefangen habe, mich mit meinen Finanzen zu beschäftigen. Ich habe mir damals das meiste Wissen selbst angeeignet und dabei auch einiges an Geld verloren. Diese Erfahrungen haben mich geprägt und mir gezeigt, dass Investieren genau wie das Leben meistens nicht geradlinig verläuft.

Heute habe ich deutlich mehr Gewinne generiert als was ich verloren habe. Ich investiere selbst für meine Rente, bilde mich regelmäßig im Bereich Investments und Finanzen weiter und treffe weiterhin eigenverantwortliche Entscheidungen.

Inzwischen verfüge ich über ein umfassendes Know-how in Bereichen Optionen, Krypto und ETFs.

Und das schönste daran? Ich kann dieses Wissen heute weitergeben und andere dabei begleiten, den eigenen Weg zu finden.

Falls du am Anfang stehst: Hab Mut! Informiere dich, lerne, starte mit kleinen Beträgen. Und denk daran:

Es ist nie zu spät mutig zu sein!

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Dein Start an der Börse

Aus der Praxis, für die Praxis!

Wie es immer so ist, wenn es interessant wird, gehört ein Disclaimer an den Anfang des Folgetextes.

Also: Dies ist keine Anlageberatung und beruht lediglich auf meiner persönlichen und langjährigen Erfahrung an der Börse.

Regel Nummer 1:

Investiere nur Geld, welches du im Alltag nicht täglich benötigst

Diese Regel ist unglaublich wichtig, weil es maßgeblich über deinen Erfolg entscheidet. Wenn du Geld verwendest, welches du nach einer kurzen Zeit benötigst, kann es sehr ungemütlich werden.

Begründung:

In Krisenzeiten, in der der Markt an Wert verliert, ist es besonders für Börsen-Einsteiger schwer, das Geld investiert zu lassen. Wenn es jedoch Geld ist, auf das du nicht angewiesen bist, ist es mental deutlich einfacher abzuwarten, bis sich der Markt wieder erholt hat.

Denn, bisher hat sich der Markt jedes Mal wieder erholt!

Zudem verringert es das Risiko, dass du aufgrund eines finanziellen Engpasses in einem ungünstigen Moment verkaufen musst.

Denn auch wenn du rote Zahlen in deinem Depot (=Konto) stehen hast, machst du erst Verluste, wenn du deine Investitionen wieder verkaufst. Also warte immer ab, bis der Zeitpunkt günstig ist und du im grünen Bereich bist!

Du solltest also bevor du mit dem Investieren startest, bereits einen Notgroschen besitzen. Dieser bringt dich im Notfall durch finanzielle Engpässe. Wenn du jedoch unbedingt starten möchtest, teile das Geld auf. 50% werden gespart und 50% investiert.

Versteh mich nicht falsch, du benötigst nicht viel Geld um zu investieren (20-30 EUR sind bereits ausreichend). Es ist jedoch entscheidend, dass deine finanzielle Situation soweit entspannt ist. Denn emotionale Entscheidungen an der Börse gehen meist nach hinten los.

In der Ruhe liegt die Kraft!

Regel Nummer 2:

Investiere nur in Dinge, die du verstehst!

Denn: „Hin und her macht Taschen leer.“

Wenn du ständig deine Strategie wechselst, ist die Wahrscheinlichkeit höher Verluste zu machen. Also überlege dir am Anfang eine Strategie, die deiner Risikobereitschaft entspricht und ziehe diese durch.

Du weißt nicht, wie du starten sollst?

Ich habe sehr gute Erfahrungen mit ETFs gemacht. ETFs sind automatisierte Aktienpakete, welche dein Risiko deutlich streuen. Sie sind günstig, risikoarm (aufgrund der Diversifikation=Risikostreuung) und erfordern wenig Zeitaufwand.

Daher sind ETFs meiner Meinung nach eine gute Möglichkeit an der Börse zu starten (keine Anlageempfehlung, ich spreche hier lediglich aus eigener Erfahrung). Wichtig hierbei ist, dass du mindestens mit 3, 5, besser noch mit 10 Jahren rechnen solltest, in denen das Geld für dich an der Börse arbeiten kann.

Tipp: der richtige Broker

Um einen guten Überblick über die eignen Investitionen zu haben. Ist der „richtige“ Broker also die richtige Bank entscheidend. Dieser Broker ermöglicht dir den Zugang an die Börse.

Hier habe ich bereits verschiedene ausprobiert. Daraus hat sich folgender Favorit gezeigt: Trade Republic. Dieser ist sehr übersichtlich, einfach bedienbar, mein Vermögen ist bei einer Insolvenz abgesichert und die Bank hat ihren Sitz in Deutschland. Ich selbst nutze ihn jetzt seit über 3 Jahren.

Generell achte ich auf folgende Punkte bei der Wahl meines Brokers:

  • Eine übersichtliche Gebührenstruktur
  • Absicherung des eigenen Vermögens im Sondervermögen
    • Also auch wenn der Broker eine Insolvenz anmeldet, geht dein Geld nicht verloren
  • Einfache Bedienung und Struktur
  • Geschäftssitz des Brokers in der EU bzw. in Deutschland
  • Automatisierte Investitionsmöglichkeit (durch Sparpläne)
  • Papiere die ich kaufen möchte werden angeboten

Für Einsteiger:

Du möchtest Unterstützung bei deinem Start an der Börse? Dann schreib mir!

Für Fortgeschrittene und Profis:

Was sind deine besten Tipps an der Börse? Schreib diese gern in die Kommentare!